Infos zur Wahl
Am 8. März 2026 ist Kommunalwahl in Kempten
Kai Nitsche Kempten

Kai ist Listenplatz 1

Deine Stimme für ein gerechtes Wohnen – heute und morgen

Ein Kai für Kempten – Kai macht Politik

Hey ich bin Kai und möchte in den Stadtrat in Kempten!

Ich stehe für:

Wohnen für alle

Kultur braucht Raum

Politik auf Augenhöhe

Wohnen

Wohnen, im Sinne von ein sicheres Dach über dem Kopf haben, ist ein Menschenrecht. In der Realität wird das eher weniger gelebt. Menschen, die über hohe finanzielle Ressourcen verfügen, haben zumeist einfachere Zugänge zum Wohnungsmarkt.

Wer man ist, was man mitbringt und vor allem welche Fehler in der Vergangenheit passiert sind, prägen unsere Möglichkeiten bei der Wohnungssuche, genauso (Nach)Namen und Aussehen. Ich vertrete die Perspektive Wohnen ist für alle da.

  • Es braucht faire Zugänge auf dem Wohnungsmarkt für alle, damit jede Person ein sicheres Zuhause finden kann.
  • Es braucht eine Entkoppelung von marktwirtschaftlichen Kriterien, die bei der Wohnungssuche, aber auch beim Erwerb einer Wohnung eine entscheidende Rolle spielen.
  • Es braucht eine Regulation von Spekulation, mit der ein menschliches Grundbedürfnis verhindert wird. Dafür braucht es vor allem ein gesellschaftliches Umdenken.
  • Es braucht kreative und angepasste Strategien für die Nutzung von Bestandswohnraum, sodass er gemeinwohlorientiert zur Verfügung steht. Wie wir wohnen, entscheidet oft, wie wir leben und welche Möglichkeiten wir haben. Das darf nicht sein.

Freizeit & Kultur

Kulturelle Initiativen, Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen bereichern eine Stadt und deren Subkultur allgemein. Oft bewegen sie sich in einem legalen Randgebiet und werden mit großer ehrenamtlicher Kraft und Zeitaufwand getragen. Viele sehen das als selbstverständlich an.

  • Kultur braucht Raum, Kultur braucht Kraft und Kultur braucht vor allem auch Ressourcen.
  • Wir brauchen den Mut bestehende Kulturformate, die nur bestehen, weil es sie immer gibt, zu verändern, neuen Initiativen Raum zu geben und die Subkultur divers und vielfältig weiterwachsen zu lassen.
  • Konzepte und Ideen sind toll, aber es braucht praktische Maßnahmen und ein klares Commitment zur freien Szene. Die Stadt Kempten hat ein Kulturentwicklungskonzept, Zeit sich da auf den Weg zu machen.
  • Gleichzeitig gilt es die Konsument*innen von Kultur in die Verantwortung zu nehmen und auch nutznießende Wirtschaftsunternehmen, die von einer kulturell vielfältigen Stadtgesellschaft profitieren, in soziale Prozesse einzubeziehen.

Wirtschaft

Ich vertrete die Meinung, dass exponentielles Wachstum nicht die Lösung für die vielen Baustellen unserer Welt ist. Der Kapitalismus in seiner Uneingeschränktheit hat dazu geführt, dass wir Konsum und Innovation als alternativlose Lösungsstrategien akzeptieren. Das sehe ich nicht so.

  • Ich unterstütze das System der Glokalisierung, welches die unterste und die oberste Ebene in den Entscheidungsprozessen stärkt und jene Entscheidungen an die Experten vor Ort verlagert – Bürger*innen von Kempten.
  • Gleichzeitig müssen weltweite Werte und Normen für ein friedliches Miteinander sorgen und es braucht auf einer globalen Ebene eine Institution, die diesen Rahmen hält.
  • Die UN bietet dafür viel Potential, ist aber in der jetzigen Form nicht praktikabel. Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft, die den sozialen Anteil aus den Augen verloren hat. Nur weil es mir wirtschaftlich gut geht, bedeutet das nicht, dass es automatisch anderen Menschen auch gut geht.

Ökologie

Gutes und qualitativ hochwertiges Essen ist mir sehr wichtig. Mir liegt die Lebensmittelrettung sehr am Herzen, weshalb ich bei Foodsharing und seit 2022 bei Foodsharing Kempten aktiv bin und versuche dort mehrmals die Woche Lebensmittel zu retten. Jeden Tag landen in Kempten Lebensmittel in der Tonne, das möchte ich ändern.

  • Vor ein paar Monaten gründete ich außerdem mit ein paar anderen Menschen ein KüfA Kollektiv im Allgäu. Hier wird mit gerettet Lebensmitteln gekocht und Essen auf Spendenbasis ausgegeben.
  • Seit ein paar Jahren bin ich zusätzlich Sprecher der Projektgruppe Uomo Morto im Stadtjugendring Esslingen, die ein ökologisches Bildungshaus in der Toskana erhält und weiterentwickelt.
  • Ich besitze kein Auto und möchte gerne wegkommen von der Auto-First-Mentalität und hin zu Gleichwertigkeit im Straßenverkehr. Nachhaltiger Ausbau von Fahrradwegen und des ÖPNV gehören zu meinen mittelfristigen Zielen, autofreie Innenstädte zu den großen.
  • Parkflächen und Parkplätze sind, in der Art wie sie konzipiert sind, eine der größten Platzverschwendungen, die es in Städten gibt und dienen nur selten dem Gemeinwohl. Effiziente Parksysteme in Anbindung an einen gut funktionierenden ÖPNV – dafür stehe ich.

Bildung

Ich vertrete die Perspektive, dass Bildung ein Universalgut ist und dass im Bildungssektor nicht gespart werden kann. Bildung ist das Gut der Zukunft, egal ob schulische oder außerschulische Bildung. Bildung beginnt in Kindertageseinrichtungen und zieht sich durch das ganze Leben.

  • Wir brauchen faire Zugänge zu schulischer und beruflicher Bildung und dafür ausgestattet Bildungseinrichtungen.
  • Gerade in einer sich verändernden Welt und in einer diversen Familienlandschaft muss bedürfnisorientierte Bildung in den Vordergrund rücken.
  • Ein gesellschaftlicher Hauptfokus sollte auf Bildung und der Förderung von Kindern und Jugendlichen liegen.
  • Gleichzeitig braucht es mehr praxisorientierten Unterricht, der auf die Herausforderungen des Lebens vorbereitet. Das Erlernen von Methoden der Mitgestaltung und demokratischen Grundprinzipien muss ein zentraler Bestandteil der Bildungsarbeit werden.
Kai Nitsche Kempten

Komm mit mir ins Gespräch und sag mir, was dich in Kempten bewegt:

kai.nitsche@volteuropa.org

Meine Vita

Ich bin Kai Nitsche, 31 Jahre alt und komme ursprünglich aus Esslingen am Neckar. Seit etwas über 3 Jahren schon wohne ich nun im schönen Kempten und arbeite hier als Sozialarbeiter.

Nach meinem Abitur und während meines Freiwilligen Sozialen Jahres bin ich als Vorsitzender des Jugendgemeinderats in Esslingen das erste Mal mit Kommunalpolitik in Kontakt gekommen. Daraufhin begann ich mein Studium der Politikwissenschaft in Bamberg. Hier setzte ich meine Schwerpunkte in Internationalen Beziehungen und Politischer Theorie (speziell der Postwachstumsökonomie) und Fairteilungsgerechtigkeit.

Nebenher habe ich schon immer in der freien Kulturszene mitgestaltet: für ein paar Jahre gestaltete ich eine Kulturfläche in Esslingen (Tante Gerdas Stadtstrand) mit und gründete mit anderen Akteuren 2018 ein bundesweites Netzwerk von Kulturinitiativen (Urbane Liga), welches ich 2024/2025 als Vorstand nochmal mitformen konnte. Es besteht inzwischen aus 200 Kultureinrichtungen und Personen deutschlandweit.

Kurz danach begann ich beim Stadtjugendring Esslingen eine Anstellung im Bereich Jugend und Beteiligung und entschied mich dann für ein berufsbegleitendes Studium der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Migration und Integration. Dabei ging es vor allem darum, junge Menschen zu stärken und sogenannte schwer erreichbare junge Menschen zu beteiligen.  Während des Studiums wechselte ich in den Bereich der Mobilen Jugendarbeit inklusive Straßensozialarbeit. Über meine Mitgliedschaft als Vertreter der Jugendarbeit konnte ich im Kulturausschuss, Sportausschuss und Fachrat für Migration und Integration in Esslingen Akzente setzen.

Die Liebe brachte mich 2022 nach Kempten, wo ich beim Stadtjugendring Kempten eine Projektstelle zum Thema experimentelles und innovatives Wohnen begann. Kurz darauf stieß ich zum Kunst- und Kulturverein Lollipop dazu, wo ich große Teile meiner freien Zeit verbringe und in der Planung von Veranstaltungen und Organisation innerhalb der Strukturen tätig bin. Anfang 2025 gründete ich zusätzlich mit 3 anderen Personen ein KüfA Kollektiv (Küche für Alle Allgäu), welches regelmäßig Kochen mit geretteten Lebensmitteln organisiert. Darüber hinaus bin ich immer mal wieder auf dem Staufner Haus am Hochgrat zu finden, wo ich die Arbeit auf der Berghütte als Ausgleich zu meiner Arbeit „im Tal“ sehr zu schätzen gelernt habe.